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529 Teilnehmer zählte der RV Witten bei seiner diesjährigen Radtouristik-Fahrt am Sonntag. Die anfänglich noch recht frischen Temperaturen störten dabei kaum, denn bereits kurz nach dem Start mussten alle Teilnehmer von Wengern aus den langen Anstieg hinauf nach Silschede bewältigen und vielen wurde es ordentlich warm. Daher war die erste Kontroll- und Verpflegung dort genau richtig positioniert, um eine Pause einzulegen, und denn „Brennstoff“-Vorrat wieder zu füllen. Danach ging es weiter auf die sehr gut ausgeschilderten Strecken. Wahlweise standen 45, 72, 111, oder 151 km zur Auswahl. Die meisten Teilnehmer wählten die 72 oder 111 km langen Strecken, die über Gevelsberg, Schwelm und durchs Hammertal wieder zurück nach Witten-Heven führten. Dort warteten dann bereits Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Getränke auf die Teilnehmer. Die Preise für die stärksten Mannschaften blieben in Witten, den auf dem ersten Platz wurde das Triathlon-Witten mit 29 Teilnehmern ausgezeichnet, gefolgt von der Mannschaft vom RSC Ruhr-Süd Witten, die 22 Fahrer mitbrachten. Den dritten Platz belegten die Radsportfreunde aus Bochum mit 13 Aktiven. Extra aus Gelsenkirchen angereist war Familie Kutsch, die den Familienpreis mit nach Hause nehmen durften. Eine etwas weitere Anreise hatten Eltje Malzbender und ihr Partner John Blake aus Neuseeland. Für Eltje Malzbender, die im Jahr 2000 nach Neuseeland ausgewandert ist und zur Zeit in ihrer Heimatstadt Witten „überwintert“, war es keine Frage, an der RTF des RV Witten teilzunehmen, zumal sie sogar ehemaliges Mitglied ist, wie sie erklärte. Sie und auch viele andere Teilnehmer genossen dann nach den Strapazen die Sonne und machten es sich auf dem Schulhof der Hellweg-Schule bei Kaffee und Kuchen noch gemütlich. Gegen 15.30 Uhr, als auch die letzten von der „151ger“ Strecke, die bis nach Radevormwald führte, wieder da waren, meldete auch der Kuchenstand „ausverkauft“ und Wolfgang Noll, 2. Vorsitzender des RV Witten, bilanzierte zufrieden. „ Hat alles wieder super geklappt“. |
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