Rad Touristik Fahrt en des RV Witten 1946 e.V. Saison 2009

Unsere RTF Fahrer und Fahrerinnen im Jahr 2010

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Am 05.07.09 startete das Team des RV Witten zu der lange vorbereiteten Radfernfahrt „Witten-Prag-Dresden“. Ingo Ridder. Kalle Schmitz, Winfried Vollmer, Karol Vesper und Michael Ridder nahmen gut trainiert die erste Etappe in Angriff. Sie führte über 127 km von Witten nach Willingen. Die weiteren Stationen der Tour: Rotenburg a.d. Fulda, Meiningen, Hof, Karlsbad, Rakovnik. Wie geplant erreichte die Gruppe am 11.07. die Stadttore von Prag. In der schönen Metropole an der Moldau legte das Team einen Ruhetag ein. Natürlich wurde die Zeit genutzt, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Der Höhepunkt für die Wittener Radsportler war der Empfang in der Prager Botschaft. Der deutsche Botschafter, Herr Helmut Elfenkämper, nahm sich die Zeit, dem Wittener Team die historische Stätte, an der weltpolitische Geschichte geschrieben wurde, zu erläutern. Unter anderem führte er die Gruppe auf den Balkon, von dem Außenminister Genscher vor 20 Jahren den ca. 4.000 DDR-Flüchtlingen die Ausreise in die Bundesrepublik ankündigte. Für ein Erinnerungsfoto vor der Skulptur „Trabi-Vierbeiner“ stand der Diplomat ebenfalls zur Verfügung. Am 13.07. setzte das Team die Reise fort. In 2 Etappen ging es von Prag über Decin durch das Elbtal nach Dresden. Hier endete die Radtour nach ca. 900 km. Am nächsten Tag fuhr die Gruppe mit dem Zug von Dresden zurück nach Witten. Das Fazit der Radsportler des RV Witten: Das hügelige Gelände kostete zwar einige „Körner“, aber eine reizvolle Landschaft, die Highlights in Prag und Dresden sowie eine gute Teamstimmung übertrafen alle Erwartungen.
DSC00 655 Das Team und der Botschafter im Botschaftsgarten

Radtouren

Teil 3
WITTEN

Heute führt uns die Ratouren-Serie auf einen spannenden, 45 Kilometer langen Weg über Silschede und Niedersprockhövel. Spannend ist die Route, weil sie zum Beispiel Gästen des Ruhrgebietes, die es immer noch für verrußt und heruntergekommen halten, die Augen öffnen wird. Die Karte, die Wegbeschreibung und ein paar Anmerkungen.
Silschede – Haßlinghausen – Niedersprockhövel, Rundkurs ca. 45 km, unter Einbeziehung des Ruhrtal Radweges

Wegbeschreibung: Die Anfahrt zu dieser Radtour führt über den Ruhrtal Radweg nach Wengern. Hier auf die Straße Richtung Silschede abbiegen. Die Straße nach Silschede ist ca. 5 km lang. Sie weist treppenförmige Steigungen auf, die als anspruchsvoll bezeichnet werden dürfen. Notfalls darf man auch vom Rad absteigen. Freude an der landschaftlichen Schönheit dieses Abschnittes ist der Lohn für die Anstrengungen.

An der letzten Kuppe in den gut hergerichteten Weg An der Ilberg rechts einbiegen. Am Ende vor dem Bauernhof beginnt links der Radweg Auf der Alten Bahntrasse. Deutlich ist hier die ehemalige Bahntrasse zu erkennen, die über Albringhausen nach Wengern und weiter Richtung Witten verlief. Geplant ist, dieses letzte Teilstück bis zum Jahr 2012 für Radler und Spaziergänger auszubauen. Die leicht hügelige Landschaft mit ihren Wiesen und Wäldern, durch die der Radweg führt, wird jeden Radler erfreuen. Fremde, die nur klischeehafte Vorstellungen vom Ruhrgebiet haben, werden ganz erstaunt sein.

Am leicht fallend verlaufenen Radweg an Haßlinghausen vorbei nach Quellenburg/Schacht Hövel befinden sich Gebäude ehemaliger Fabriken. Auch Laderampen sind zu erkennen. Die Bahntrasse wurde ja für die aufstrebende Industrie in diesem Gebiet gebaut. Bei einer stärkeren Gefällestrecke sollte wegen der Gefahr des Wegrutschens langsam gefahren werden. In der haarnadelförmigen Kurve bei Quellenburg/Schacht Hövel wechselt der Radweg auf den Abschnitt nach Niedersprockhövel. Von dieser Stelle führte die ehemalige Bahntrasse über den Bahnhof Schee nach Wuppertal. Angedacht ist, auch hier einen Radweg herzurichten.

In Niedersprockhövel endet das Bahntrassen-Radeln. Rechts abbiegend fährt man durch die Geschäftsstraße, über die Bochumer Str. und durch Buchholz ins Hammertal Richtung Bochum.

Wie bei der Tourenbeschreibung für den ersten Bahntrassenabschnitt von Hattingen nach Niedersprockhövel erwähnt, ist auf dieser Straße wegen des deutlichen Gefälles ein verhaltenes Fahren geboten. Nach Querung der Wittener Str. am Haus Kemnade rechts zum Kemnader See abbiegen und am südlichen Ufer entlang unter die Autobahn- und Kleinherbeder Brücke her fahren. Über die Laake Brücke geht’s zu der Fähre und zum Ausgangspunkt zurück.

Anmerkungen: Auf dem gesamten Abschnitt der Alten Bahntrasse müssen häufiger Straßen überquert werden. Hier und an den Barrieren ist besondere Vorsicht geboten. Rastmöglichkeiten gibt es in der“Kohlenbahn“ bei Haßlinghausen, in Niedersprockhövel und an der Fähre. Bei längeren Anfahrten zum Ruhrtal Radweg empfiehlt es sich, mit dem Auto Parkplätze im Bereich Bommern, am Kemnader See oder Haus Kemnade anzusteuern.


Eine Gute Fahrt wünschen den Radlern Ihre Ruhr Nachrichten und der Radsportverein Witten.
 

Strecke 1
35 Kilometer - Einmal um den Harkortsee

WITTEN Mit den Ruhr Nachrichten und dem RV Witten auf Sommer-Radtour - das ist ab heute möglich. Wir bieten Ihnen in einer Serie einige mit dem Radsportverein ausgewählte Tages- und Halbtagestouren an. Wir beginnen mit einer Rundtour vom Wittener Ruhrdeich rund um den Harkortsee.
Wegbeschreibung
 
Von Witten über den Ruhrtal Radweg nach Wengern , weiter nach Oberwengern, über die Ruhrbrücke nach Wetter und zum Harkort See, am Kraftwerk Cuno vorbei nach Herdecke, hinter dem Hotel Zweibrücker Hof links zur Straße abbiegen, über die Rührbrücke Richtung Vorhalle fahren und direkt hinter der Brücke rechts die Straße zum Naturschutzgebiet Kaisbergaue nehmen.

Im weiteren Verlauf von der Straße links in einen Weg abbiegen, im Wald wiederum links den Trampelpfad hochfahren. Der weitere Weg führt über eine Strecke mit Betonplatten in ein Waldstück, in dem das Schloss Werdringen zu finden ist. Die Route dorthin ist leider nicht beschildert. 

Man verlässt den Ort in westlicher Richtung und kommt durch offenes Gelände zum Bahndamm Vorhalle-Wetter. Rechts entlang fahren, unter den Damm her und über die Treppen zur Straße Wetter- Vorhalle. Auf der anderen Straßenseite links Richtung Vorhalle fahren und nach ca. 300 Metern rechts in den Rad-Feldweg abbiegen.

Unterhalb von Volmarstein kommt man auf die Straße nach Oberwengern. Diese Straße bis Wengern und durch Wengern geradeaus weiter fahren. Erst hinter der alten Eisenbahn-Brücke auf den Radweg rechts abbiegen. Dieser Weg mündet in die Straße Im Klive, die im weiteren Verlauf zum Ausgangspunkt des Ruhrtal-Radweges in Witten- Bommern führt. Von hier kann man auch weiter zur Nachtigall-Brücke oder zur Hardenstein-Fähre fahren.


Sehenswürdigkeiten

Ruhrviadukt Witten
Blick auf das Berger Denkmal
Naturschutzgebiet Ruhrauen
Hinter Wengern Blick das Haus Mallinckrodt auf der gegenüber liegenden Ruhrseite
Vor Oberwengern Blick auf den als Weltkugel bemalten Gas-Speicher
Neubau einer Straßenbrücke zur Überquerung des Ruhrtales in Wetter
In Wetter am Anfang des Sees Hinweis auf die Friedrich-Harkort-Gedenktafel
Harkort-See
Cuno KraftWerk
Eisenbahn-Viadukt Herdecke
Naturschutzgebiet Kaisbergaue
Wasserschloss Werdringen
Blick auf das Ruhrtal, die Freiheit Wetter und die Burg Volmarstein
Alter Ortskern Wengern

Teil 2

 Schleife oder 60 Kilometer von Ruhr zu Ruhr
WITTEN Eine Radtour von Ruhr zur Ruhr über die Alte Bahntrasse - das empfehlen wir unseren Lesern heute in Zusammenarbeit mit dem RV Witten. Sie können wählen: Die lange Strecke hat 60 Kilometer, die kürzere Variante 45. Welche wählen Sie?
Radtour von Ruhr zur Ruhr über die Alte Bahntrasse
Viel Spaß! Hattingen - Sprockhövel - Haßlinghausen - Silschede
 
Rundkurs, Gesamtlänge ca. 60 km oder in zwei Etappen je 45 km

Der Radweg auf der Alten Bahntrasse verläuft durch eine liebliche Hügellandschaft südlich der Ruhr mit wunderschönen Ausblicken in die Natur. Sie ist Radlern, Joggern und Spaziergängern vorbehalten, mäßig frequentiert und eignet sich daher besonders für Ausfüge mit Kindern. Waldpartien und Baumumsäumungen auf weiten Abschnitten sorgen an heißen Sommertagen für die nötige Kühle.

Als Rundkurs ist der Ruhrtal-Radweg von Wengern bis Hattingen in diese Tour einbezogen, die dann eine Gesamtlänge von ca. 60 km aufweist. Bei längeren Anfahrten mit dem Rad zum Ruhrtal-Radweg empfiehlt es sich, mit dem Auto Parkplätze im Bereich Bommern, Kemnader See oder Haus Kemnade anzusteuern.

Den Familien mit kleineren Kindern wird empfohlen, mit dem Auto nach Niedersprockhövel zu fahren und dort in unmittelbarer Nähe des Radweges am alten Bahnhof oder im Gewerbebereich auf der rechten Seite zu parken. Von hier aus kann der Radweg, der bei Haßlinghausen nur einen Anstieg und eine Gefällestrecke aufweist, in beide Richtungen als Hin –und Rückweg in beliebiger Länge befahren werden.


Wegbeschreibung, Ausgangspunkt Ruhrbrücke Witten –Bommern

Nach Überquerung der Brücke sofort rechts den Radweg Richtung Muttental nehmen, mit der Fähre auf die andere Ruhrseite übersetzen, entlang der Ruhr fahren und die nördliche Seite des Kemnader Sees wählen. Mittwochvormittags ist die Fähre wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb, sodass dann der Radweg entlang der Straße am Wasserwerk und Klärwerk vorbei genommen werden muss, hinter dem man links in den Weg In der Lake zum Radweg abbiegt.
Nach Verlassen des Sees geht es im Süden von Stiepel auf dem Ruhrtal-Radweg unter der Kosterbrücke her, über die Rauendalstraße bis zur neuen Straßenbrücke in Hattingen. Dort wird die Ruhr auf der östlichen Brückenseite überquert. Der Weg macht eine Schleife zur südlichen Ruhrseite. Nach ca. einem Kilometer verlässt man den Ruhrtal-Radweg im Scheitel des Ruhrbogens über eine steile Rampe zur Straße nach Hattingen. Hier ist schon ein erstes Hinweisschild zum Schulenbergtunnel angebracht, wo die Alte Bahntrasse beginnt. Links abbiegend fährt man auf dem Rad/Gehweg entlang der Isenbergstraße bis zur nächsten Kreuzung. Hier wiederum links abbiegen, an der nächsten beampelten Kreuzung die Nierenhofer Straße überqueren, auf der Straße Wildhagen am Sportplatz vorbei fahren, an der Kreuzung links in die Otto Hue Str. abbiegen und am Ende dieser Straße links in die Grünstr. abzweigen. Nach ca. 250 Metern beginnt rechts der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Hattingen- Wuppertal.

Informationen über Geschichte und Bedeutung dieser Bahnverbindung findet man im Internet unter „Route-Industriekultur Bahntrasse Hattingen-Schee-Silschede“ bei Google. Der Radweg führt sofort durch den Schulenbergtunnel, der bis zur Fertigstellung dieses Abschnittes den Fledermäusen als Behausung vorbehalten war. Über Bredenscheid gelangt man nach Niedersprockhövel.



Wer hier den ersten Abschnitt der Radtour beenden möchte, fährt links runter durch Niedersprockhövel und über die Bochumer Str. durch Buchholz ins Hammertal Richtung Bochum.

Wegen des deutlichen Gefälles dieser Strecke ist ein verhaltenes Fahren geboten. Nach Querung der Wittener Str. am Haus Kemnade rechts zum Kemnader See abbiegen und am südlichen Ufer entlang unter der Autobahn- und Kleinherbeder Brücke her fahren. Über die Laake Brücke geht es zum Ruhrtal Radweg und zum Ausgangspunkt dieser Radtour zurück. Diese Rundtour mit dem ersten Abschnitt der Alten Bahntrasse hat eine Länge von ca. 45 km.
Wer die gesamte Strecke des oben genannten Rundweges mit ca.60 km Länge bewältigen möchte, fährt auf der Trasse von Niedersprockhövel über Obersprockhövel bis Quellenburg/ Schacht Hövel weiter. Hier wechselt der Radweg haarnadelförmig auf die ehemalige Kohlenbahntrasse von Wuppertal Richtung Haßlinghausen und Rennebaum. Auf diesem Abschnitt verläuft der Radweg idyllisch durch geschaffene Taleinschnitte und unter steinernen Bogenbrücken her. Ein steilerer Anstieg im freien Feld lässt sich auch zu Fuß bewältigen. Bei der späteren Abfahrt sollte man vorsichtig sein.

Der Radweg auf der Alten Bahntrasse endet unterhalb von Silschede. Über die Straße Auf der Iberg gelangt man zu Esbornerstraße. In diese links abbiegen. Mit treppenförmigen Gefällestrecken führt die Straße ca. sechs km lang durch ein landschaftlich schönes Fleckchen nach Wengern. Auch für diesen Abschnitt ist angepasstes Fahren angesagt. In Wengern trifft man wieder auf den Ruhrtal-Radweg. Nach mäßigem Anstieg auf dem Weg neben der Straße sollte der Radweg hinter der alten Eisenbrücke gewählt werden, der später in die Straße Im Klive mündet und dann zum Ausgangspunkt Witten-Bommern zurückführt.

Dieser zuletzt beschriebene Abschnitt der Radtour von Niedersprockhövel über Wengern nach Witten-Bommern aus kann auch als separater Rundkurs mit einer Länge von ca.45 km gewählt werden. Wir empfehlen, diese Strecke in umgekehrter Richtung wie oben beschrieben zu fahren, also von Witten nach Wengern, hier in Richtung Silschede fahren und auf der letzten Kuppe rechts in die Straße Auf der Iberg einbiegen, die zur Alten Bahntrasse Richtung Niedersprockhövel führt. Von dort den gleichen Rückweg durchs Hammertal zum Kemnader und Witten nehmen. Die Straße nach Silschede weist zwar anspruchsvolle Steigungen auf, die notfalls auch zum Absteigen vom Rad nötigen, ist aber nicht so stark befahren und landschaftlich schöner als eine Anfahrt durchs Hammertal nach Niederprockhövel.

Auf dem gesamten Abschnitt der Alten Bahntrasse müssen häufiger Straßen überquert werden. Besondere Vorsicht ist hier und an den Barrieren geboten. Rastmöglichkeiten gibt es vor dem Schulenbergtunnel, in Niedersprockhövel, bei Haßlinghausen in der „Kohlenbahn“, in Wengern und an der Führe des Ruhrtal Radweges.

AKTIONSTAG „SPORT FÜR ÄLTERE  2009“  - Erfahrungsbericht

Am Dienstag, d. 5.5. 2009 hatte der Radsportverein Witten interessierte Wittener eingeladen, sich an einer Radtour entlang des Ruhrtal-Radweges bis Herdecke und zurück nach Witten zu beteiligen.
Es war am frühen Morgen schon abzusehen, dass die Beteiligung wegen Regenwetters zu wünschen übriglassen würde. Am Treffpunkt um 10.00 Uhr fanden sich dann auch nur 5 Alterssportler ein, um das Angebot zu nutzen.
Wegen der Vorbereitungen war an eine Absage nicht zu denken, also wurden die Unannehmlichkeiten der regennassen Straßen und Wege in Kauf genommen. Bei der Fahrt nutzten wir die Gelegenheit über Sicherheitsaspekte wie angepasste Geschwindigkeit, Bremsprobleme bei Nässe und Sicherheitshelm sowie zweckmäßige Kleidung zu informieren.
Die Fahrt zeigte gleichzeitig die reizvollen Aussichten des Ruhrtals mit Schloss Steinhausen, das Freizeitgebiet um die ehemalige Zeche Nachtigall, das Ruhrviadukt bei Witten, Altwetter mit dem Harkort-See und der Bedeutung von Friedrich Harkort für die Industrie-Entwicklung der Region. Weiterhin gab es Einblicke in die Vogelwelt des Ruhrtals, die Bedeutung des ehemaligen Kohlekraftwerks vor Herdecke (Cuno-Kraftwerk) und dessen Nutzung unterschiedlicher Brennstoffe im Lauf eines Jahrhunderts. Nach einer Kaffee-Pause in Herdecke ging es auf der Südseite der Ruhr wieder zurück, wobei ein kurzer Aufenthalt am Wasserschloss Werdringen Information zur Freizeitgestaltung bot.

Nach erfolgter Rückkehr wurden die gesundheitlichen Aspekte und Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall durch sportliche Betätigung diskutiert. Dies erfolgte bei einem Imbiss mit Kaffee und Kuchen sowie gegrillten Würstchen im Heim eines Vereinsmitgliedes..
Den Teilnehmern wurde dabei auch ein persönliches Merkblatt zur Eigenkontrolle und Überprüfung der Herzbelastung bei sportlicher Tätigkeit (Siehe Anlage) erklärt und übergeben. Ebenfalls wurde die Kontrolle des Blutdrucks und der Herzfrequenz vor bzw. bei sportlicher Betätigung sowie die dazu notwendigen Geräte vorgestellt und ausprobiert.

Bei den Teilnehmern wurde das Angebot gewürdigt, die geringe Teilnahme durch die schlechten Wetterbedingungen erklärt. Dem Wunsch nach Wiederholung wird dadurch entsprochen, dass ein wöchentlicher Normalbetrieb in ähnlicher Form verabredet wurde.
Es ist unklar, ob die Beteiligung generell schwach oder nur auf die schlechten Wetterbedingungen zurück zu führen waren. (Problem einer outdoor-Sportart)

 

26.04.09. Platz 2 für die RTF Fahrer in Herne
 

1066 Radtourenfahrer machen sich vom Gysenberg aus auf die unterschiedliche Distanzen. 448 Fahrer wählen den Marathon.
Der Letzte der 448 Marathonfahrer war am Samstag um zwei Minuten nach neun Uhr vom Parkplatz der Eishalle gerade auf die 210-Kilometer-Distanz gegangen, da warteten bereits einige hundert Starter darauf, die „kleineren” Distanzen über 29, 42, 74, 111 und 151 Kilometer in Angriff nehmen zu können. Um 9.15 Uhr der zweite Einsatz für die Polizei an diesem Morgen, die im Bereich von Gysenberg- und Sodinger Straße für einen reibungslosen Abfluss der in Gruppen startenden Teilnehmer beim 11. Radmarathon (ab acht Uhr) bzw. der 28. Gysenbergtour der Radsportgemeinschaft Herne sorgte.
Es passte mal wieder alles zusammen: Das Wetter, eine reibungslose Organisation des Veranstalters, der unter der Regie seines Vorsitzenden Alfred Schild über achtzig Helfer an Start und Ziel sowie an den sechs Kontroll- und Verpflegungsstellen in Ahsen, Havixbeck, Senden, Capelle und Waltrop sowie zwischen Datteln und Waltrop für die Familientour im Einsatz hatte.
Nur eines konnte die RSG nicht beeinflussen: Den böigen und zwischen Südost und Südwest wechselnden Wind. Der sorgte zwar anfangs über Ahsen und Olfen hinaus für ein angenehmes und leichtes Fahren, wurde aber selbst für geübte Marathonis auf der Rückfahrt ab Ascheberg über Capelle und Waltrop bis zum Gysenberg als unangenehm empfunden. „Mann, das ist ja alles wieder erste Sahne in Herne, aber der Wind hat mich doch heute einige Körner extra gekostet,” meinte ein baumlanger Marathonfahrer vom TVK Essen, als er sich an der letzten Kontrolle in Waltrop mit einem Nutella-Milchbrötchen stärkte.
Die vier Pannenwagen, die den Teilnehmern wegen ihrer Erreichbarkeit über Handy immer das Gefühl gaben, im Notfall nicht allein zu sein, hatten wenig zu tun. Sieht man einmal von zwei kleineren Stürzen im Bereich Havixbeck ab, bei dem die Hinterradstrebe eines Karbonrahmens ihren Geist aufgab, und am Hinterrad eines zweiten Renners eine Speiche brach. Die beiden Fahrer machten aus der Not eine Tugend und aus zwei defekten ein fahrbereites Rad. Der Eine kam ins Ziel und der Zweite im Pannenwagen an.
Bei der Siegerehrung gab es Pokale für Sprinter Waltrop, TV Buchholz, TV Kettwig und RSC Ruhr Süd Witten bei den Marathonis sowie Sprinter Waltrop, RV Witten und den RSC Schwelm bei den übrigen 618 (371 RTF-Vereins- und 247 Trimmfahrer) Teilnehmern.